B3 – Argumente der B3 Gegner

Bürgerinitiative (BI) „Wer Straßen sät, wird Autos ernten“
(Quelle: http://www.stopneueb3.de):

Die BI „ … akzeptiert nicht, dass im Raum Hemmingen seit Jahrzehnten ausschließlich auf den Ausbau der B3 geschaut wird und keine Verbesserungen an der B3 alt umgesetzt wurden.“
Die BI verweist darauf, dass die neue B3 Ortsumgehung „in diesen Größenordnungen selbst von ihren Befürwortern einst SO NICHT gewollt war.“
Das Straßenbauprojekt in diesem „autobahnähnlichen Standard“ bringt mehr Autoverkehr nach Hemmingen und deshalb wird die bestehende Ortsdurchfahrt weniger entlastet werden als prognostiziert.
Der Verkehr ist zwischen 2001 und 2005 stark zurückgegangen (minus 23 Prozent)
Die prognostizierte Zunahme des Verkehrs tritt nicht ein und somit wird eine vermutete Zunahme der Lärmbelästigung nicht stattfinden.
Die beabsichtigte Entlastung der Bevölkerung an der B3 kann durch bisher nicht durchgeführte Maßnahmen der Lärmreduzierung erreicht werden.
Abweichung von der ursprünglichen Planung (zweispurig, ebenerdig, Streckenverlauf von Devese bis Ricklingen im Trog)
Die Trasse zerschneidet das Stadtgebiet Hemmingens
Verlärmung des West- und Südortsrandes Hemmingens
Belastet mehr Bürger neu als bisherige entlastet werden
Zerstörung von 40 ha (400.000 m²) Naherholungsfläche im Westen Hemmingens
Zunahme des Verkehrs durch vermehrte Nachfrage (induzierter Verkehr)

Vorwurf seitens der BI:
Der Rat der Stadt Hemmingen wurde von der Landesbehörde für Straßenbau genötigt: entweder Akzeptanz der jetzigen Planung oder keine Straße.
Die Planungsbehörde hat noch kein Lärmkataster veröffentlicht
Seitens der Stadt Hemmingen wurden keine Maßnahmen zur Verkehrsberuhigung in Angriff genommen (z.B.: Tempolimit, Lkw-Nachtfahrverbot, Umleitung des Transitverkehrs, Flüsterbeton, intelligente Ampelschaltung, etc.)

Aktuelle Planung zur Ortsumgehung B3 (laut BI):
7,5 km lang
vierspurig zwischen Devese und Ricklingen
13 Brückenbauwerke
7 m hohes „autobahnähnliches“ Kreuz
zwei Kreisverkehre in Devese
40 ha (400.000 m²) Landschaft werden überbaut

Kosten der Ortsumgehung B3 laut BI:
43.200.000 Mio. Euro (zur Zeit der Planung)
86.000.000 Mio. Euro (geschätzt; durch Verteuerung der vergangenen acht Jahre)

Forderung der BI:
Rückstufung des Baues der Ortsumgehung im Bundesverkehrswegeplan
Neuplanung
Einbeziehung eines umfassenden Mobilitätskonzeptes

Solidarität/Unterstützung:
Die Landwirte im Bereich Hiddestorf solidarisieren sich mit der Bürgerinitiative gegen die B3 Ortsumgehung. „Wir möchten die Straße am liebsten nicht haben. Und die Ausgleichsflächen auch nicht.“ (Bezirkslandwirt Burkhard Köhler – auch im Namen des Landvolks).

Veröffentlicht unter B3 | 4 Kommentare

4 Antworten auf B3 – Argumente der B3 Gegner

  1. Horst Schnake sagt:

    Ich bin dagegen.
    1. nicht nötig, weil am Kreisel sowieso alles beim Alten bleibt
    2. falls für Arnum nötig ? überdimensioniert.

    mfg schnake

  2. Jutta Schnake sagt:

    Absolut dagegen!!

    Auch mit der Umgehung wird die B3 keine beruhigte Straße oder Allee der Glückseeligen.

    Bessere Maßnahmen: 7.5 t Schild/Maut

    Jutta Schnake

  3. Ralf König sagt:

    ICH BIN DAFÜR…
    …damit unsere Kinder auf Ihrem Schulweg nicht gefährdet werden. Zur Hauptverkehrzeit ist es unmöglich die B3 in Arnum zu überqueren.

    Den Gegner geht es nur um Ihre eigene Lebensqualität

  4. Ulf Schaefer sagt:

    Besser ist,den Verkehr mit geeigneten Massnahmen an die Gegebenheiten anzupassen als ständig die Gegebenheiten an den Verkehr anzupassen.

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